Osteopathie bei Inneren Erkrankungen.

Wenn alle Teile des Körpers richtig ausgerichtet sind, haben wir perfekte Gesundheit ...

... wenn nicht, resultiert daraus Krankheit ...

... werden alle Teile Korrekt ausgerichtet, weicht die Krankheit der Gesundheit.



Lange Zeit hat die Medizin Knochengerüst und Muskulatur als isolierte Organsysteme betrachtet, die ausschließlich für das Funktionieren des Haltungs- und Bewegungsapparates zuständig sind.

 

Dass eine Einschränkung der Beweglichkeit (z.B. auf Grund von Verletzungen, Entzündungen oder anderen Veränderungen) oder so genannte Haltungsschäden auch Einfluss auf andere Organsysteme haben und dort Fehlfunktionen und Erkrankungen hervorrufen können, erkannte erst die osteopathische Medizin.

Demzufolge lautet ein Grundsatz der Osteopathie:

 

"Jede Änderung im Bewegunsapparat im Sinne eines Zuviel oder Zuwenig führt zu einer Störung, die ein Krankheitsbild auslösen kann. Unser Körper kann nur optimal funktionieren, wenn seine Hauptsysteme (Bewegungsapparat, innere Organe, Schädel, Gehirn und Wirbelsäule, HNO-System, Psyche) sich miteinander im Gleichklang befinden.

 

Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, den Energie- und Blutfluss zwischen den Organsystemen durch manuelle Behandlung (der Arzt arbeitet hierbei mit bestimmten Handgriffen) der Muskulatur, der Gelenke, des Kopfes und der Wirbelsäule zu verbessern. Die osteopathische Therapie wirkt damit nicht nur lokal an der Stelle, an der es schmerzt, sondern beeinflusst den gesamten Organismus positiv. Dies unterscheidet sie von anderen, z.B. orthopädischen, sportmedizinischen oder chiropraktischen und physiotherapeutischen Behandlungsmethoden.

In der Osteopathie geht es im Wesentlichen darum mit vorrangig sanften, meist durch Eigenbewegungen des Patienten unterstütze Einflussnahmen auf die Gewebe die Läsion auszuleiten. Es geht nicht darum Blockierungen aufzubrechen, wie die z.B. in der Chiropraktik der Fall ist.

 

Durch die osteopathische Techniken, die nur ausgebildete Ärzte ausführen sollten:

  • verbessert sich die Funktionsfähigkeit des behandelten Organs
  • werden alle Organe besser durchblutet und Schlacken und Gifte über das Lymphsystem schneller abtransportiert
  • der Stoffwechsel ist entlastet und die führt dazu, dass Muskulatur und Knochengerüst besser funktionieren.

Die osteopathische Therapie führt somit dazu, dass zwischen den einzelnen Organsystemen wieder eine funktionierende Kommunikation und ein ausgewogenes Verhältnis (Balance) entsteht. Besteht ein solches Gleichgewicht, ist unser Organismus in der Lage, viele Krankheiten aus sich selbst heraus zu heilen.

 

Die Osteopathie fördert als ganzheitliche Methode die Selbstheilungskräfte und die optimale Regulationsfähigkeit des Organismus.

Hier Beispiele für Erkrankungen die ärztliche Osteopathen heutzutage behandeln:


  • Augenerkrankungen
    Augenentzündungen, trockenes Augen
  • Hals Nasen Ohren Erkrankungen
    Mittelohrentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündunegn, Rachenentzündungen, Mandelentzündunegn, chronischer Husten
  • Innere Erkrankungen
    Schilddrüsenfeklfunktionen, Lungenerkrankungen, Bronchitis, Lungenentzündung, Pleuraentzündungen, Asthma, Emphysem, Influenza (Grippe)
  • Herzkreislauferkrankungen
    Herzrhythmusstörungen, Pericarderkrankungen, Angina pectoris, Hypertonie
  • Magen-Darmerkrankungen
    Sodbrennen, Reflux, Gastritis, Dudenalulkus, Lebererkrankungen, Pankreaserkrankungen, Dünndarmerkrankungen, Dickdarmerkrankungen, M. Crohn, Colitis ulcerosa
  • Urogenitale Erkrankungen
    Nierensteine, Prostataentzündungen, Blasenentzündungen, chronische Blasenetzündungen, Schmerzen im Beckenbereich, Hämoorhiden
  • Krampfadern 

Sollten Sie weitere Fragen haben so nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.


Wichtiger Hinweis

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus ( Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff).

 

Im übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin bei den oben aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.