Osteopathie eine nebenwirkungsarme Methode bei Asthma.

Osteopathie bei Asthma
Asthma , kann mit Osteopathie behandelt werden

Die Luft fehlt! Sport ist nicht mehr möglich! Die kleinste Anstrengung und der Patient ringt nach Luft. Asthma, eine häufige Erkrankung. Wie kann Osteopathie helfen?

 

Osteopathie war nie als rein orthopädische Behandlung gedacht. Osteopathie ist keine raffinierte Form der Physiotherapie, keine trickreiche Chirotherapie und keine nebenwirkungsarme Orthopädie. Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Medizin, die der Herstellung der Gesundheit dient. Der ärztliche Osteopath aktiviert mit seiner Behandlung die Selbstheilungskräfte des Patienten. Die ersten Osteopathen behandelten alle Krankheiten mit dieser Art von Medizin. Auch auf Asthma hat sie eine positive Wirkung.

In Studien konnte nachgewiesen werden, das Osteopathie bei Asthma bronchiale hilfreich ist. Es traten deutlich weniger schwere Asthmaanfälle auf und die Symptome waren deutlich milder als bei Patienten ohne ärztliche osteopathische Behandlung (Perrin Wilson D.O 1925). Robert.S.Koch D.O. konnte 1957 nachweisen, dass unter osteopathischer Behandlung deutlich weniger Medikamente benötigt wurden um das Asthma zu kontrollieren. 1982 zeigte Ida C. Schmidt das die manuelle osteopathische Behandlung die Dauer der  Asthmaerkrankung kürzer wurde, die Symptome schwächer und weniger Komplikationen auftraten. Ebenfalls 1982 wurde nachgewiesen, dass die in der Behandlung von Asthma und Bronchitis eingesetzten osteopathischen Lymphtechnicken, das Immunsystem aktiviren und zur vermehrte Ausschüttung von B-Zellen der Immunabwehr führen.

 

Mit den nebenwirkungsarmen Techniken der ärztlichen Osteopathie lässt sich die schwere der Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Bronchitis deutlich verringern. Die Anzahl von Krankenhausaufenthalten und die Häufigkeit und schwere von Notfällen werden reduziert. Die Dosis von Medikamenten kann verringert werden.

Mit dem osteopathischen manuelle Techniken (OMT) werden die umliegenden Muskeln, Faszien, Bänder entspannt, Nerven, Blut- und Lymphgefäße können ihrer Arbeit besser nachkommen. Aber auch die Anzahl vom Immunzellen wird erhöht. Hierzu liegen Studienergebnisse aus vielen Jahrzehnten vor.

 

Die Behandlung von  Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis, sollte immer von einem ärztlichen Osteopathen durchgeführt werden. Nur er verfügt über das notwendige Fachwissen um in Zusammenarbeit mit dem Facharzt für Lungenheilkunde Medikamente zu reduzieren.

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))

 

Dirk Gahlenbeck

Arzt und Osteopath

Moorhof 2d

22399 Hamburg