Nicht immer ist es die Bandscheibe! Der Ischiasnerv klemmt im Po! Das Piriformis-Syndrom!

ärztliche Osteopathie beim Piriformissyndrom
Das Piriformissyndrom ähnelt in seinen Symptomen eien Bandscheibenvorfall

Schmerzen im Rücken! Der Schmerz zieht ins Bein! Klar hier ist ein Bandscheibenvorfall Schuld! Doch Vorsicht, vielleicht drückt der Birnenmuskel auf den Ischias! Das Pirformis-Syndrom! Hier bietet die ärztliche Osteopathe einen nebenwirkungsarmen und häufig erfogsversprechenden Behandlungsansatz.

Der Rücken schmerzt, der Schmerz zieht ins Bein. Die Bandscheibe, ein Wurzelkompressionssyndrom wird verdächtigt. Doch Vorsicht das Piriformis-Syndrom kann ein ähnliches Schmerzbild hervorrufen. Patienten mit Piriformissyndrom haben Schmerzen in der Pobacke, mit Ausstrahlung in Kniekehlen und manchmal bis in Ferse und Fuß. Häufig lässt sich ein Trauma oder eine Überlastung als Auslöser finden.

 

Die neurologische Untersuchung, mit Provaktionstests, sowie die ärztlich osteopathische Untersuchung helfen die Beschwerden einzugrenzen. Folgende Tests helfen hierbei:

  • Der Scherentest: der Patient liegt auf dem Rücken und muss scherenartige Bewegungen mit den Beinen vollführen.
  • Der Fair- Test provoziert Schmerzen durch Beugung, das Heranführen des Beines an den Körper ( Adduktion) und durch Eindrehung des Hüftgelenks (Innenrotation), dies führt zu Schmerzen.
  • Die Auswärtsdrehung des Beines gegen Widerstand löst beim Pirformissyndrom ebenfalls Schmerzen aus.
Ein MRT kann hier in die Irre führen, denn dort kann sich ein Bandscheibenvorfall in der LWS finden , der aber keine Beschwerden macht. Hier ist die körperliche Untersuchung sehr wichtig. Ein gut ausgebildeter ärztlicher Osteopath kann die Verhärtung im Piriformismuskel sicher ertasten. Beim Piriformis-Syndrom sind ärztliche Osteopathie, Triggerpunkttherapie, Dry needling die Therapien der ersten Wahl.

 

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))

 

Dirk Gahlenbeck

Arzt und Osteopath

Kinderosteopath

Moorhof 2d

22399 Hamburg 

 

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