Schmerzfrei trotz Hüftarthrose! Erst die Entzündung macht den Schmerz!

ärztliche Osteopathie bei Hüftschmerzen
Hüftschmerzen seit jeher eine Plage

Die Hüfte schmerzt beim Aufstehen! Die ersten Schritte sind grausam! Es knirscht und kracht im Gelenk! Nachts kann man auf der betroffenen Seite nicht schlafen. Die Hüfte ist es!

Doch eine Coxarthrose (Arthrose der Hüfte) tut nicht weh! Sie ist eine altersbedingte Abnutzung. Wie die Falten in unserem Gesicht, die schmerzen ja auch nicht .

Erst die Gelenksentzündung, die Arthritis schmerzt!

Mit Hilfe der ärztlichen Osteopathie lassen sich bestehende Hüftschmerzen behandeln und vorbeugen!

Eine Arthrose ist schmerzlos! Eine Arthritis ist schmerzhaft!

 

Es gibt viele Beispiele von Menschen mit zum Teil schwerster Arthrose, die fröhlich, unbeschwert und schmerzfrei durch ihr leben gehen. Auf der anderen Seite gibt es Patienten mit stärksten Hüftschmerzen, die keine Arthrose haben.

Wie ist das möglich?

 

Muskeln, Sehnen und Bänder verspannen sich, wenn die sie versorgenden Nerven unter Druck geraten. Alle Gelenke sind von Sehnen, Muskeln und Bändern umgeben! Sie bewegen sie und halten sie in Position. So macht eine Verspannung dieser Strukturen sofort Probleme. Die Bewegungsabläufe sind gestört, die Position des Gelenkes ist falsch. Durch die Verspannung werden die Gelenkflächen stärker aufeinander gepresst. Die Breite des Gelenkspaltes wird verringert. Der Druck auf die Gelenkflächen wird erhöht. Ein anhaltender Druck führt zu einer Zerstörung der Gelenkflächen. Ist der Prozess schmerzhaft so ist es eine Arthritis. Ist er schmerzfrei ist es eine Arthrose. Der Grund für Schmerzen im Gelenk also eine Arthritis, nicht die Arthrose! Schmerzen kommen auch in einem Gelenk ohne Arthrose vor.

Damit aus einer harmlosen Arthrose eine schmerzhafte Arthritis wird, muss ein belastender Faktor hinzukommen. Auslöser sind Blockierungen in Sprung- Knie- und Hüftgelenk, aber auch eine Veränderung der Beckenstellung die zu einer Kreuzbein-Subluxation führen. Sie führt zu einer Verspannung der Sehnen, Muskeln und Bänder im Hüftgelenk. Daraus resultiert eine Druckerhöhung im Gelenk. Sie macht sich durch knirschende und krachende Bewegungs-geräusche bemerkbar. Unbehandelt führt dies über einen längeren Zeitraum zu einem zerstörten arthrotischen Hüftgelenk.

 

Durch die Techniken der ärztlichen Osteopathie lassen sich die Blockierungen beheben. In der Folge entspannen Sehnen, Muskeln und Bänder und der Druck im Gelenk wird geringer. Die Entzündung geht zurück und ein weiterer Abrieb von Knorpel wird verhindert.

Nicht jede noch so schlimm zerstörte Hüfte lässt sich so behandeln, manche müssen operiert werden. Doch vor der Operation sollten Sie einen erfahrenen ärztlichen Osteopathen aufsuchen und sich beraten lassen.

Viele Hüftschmerzen lassen sich sehr gut behandeln. Die Schmerzen verschwinden wieder. Häufig kann auf eine Operation verzichtet oder diese um viele Jahre hinausgezögert werden. So dass eine einmalige Operation ausreicht. Ein künstliches Hüftgelenk hält nicht ewig und jede folgende Operation ist schwieriger. Eine große Domäne der ärztlichen Osteopathie ist Prävention von Gelenkschäden. Eine vorbeugende Behandlung ist hier sinnvoll.

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))

 

Dirk Gahlenbeck

Arzt und Osteopath

Kinderosteopath

Moorhof 2d

22399 Hamburg 

 

Telefon: 040- 33 37 75 92