Ärztliche Osteopathie: Brustkorbschmerzen kommen nicht immer vom Herzen.

Die ärztliche Osteopathie beehandelt auch die inneren Organe
Die ärztliche Osteopathie beehandelt auch die inneren Organe

Schmerzen im Brustkorb! Sofort denkt man an eine Herzerkrankung, eine Lungenembolie oder ein Magengeschwür.

Doch 50 % der Thoraxschmerzen kommen von Muskeln und Knochen. Das Spektrum umfasst viele Krankheiten, vom kostosternalen Syndrom bis hin zum Morbus Bechterev.

Viele dieser Schmerzzustände haben ihre Ursache in der Muskulatur. Bei der Behandlung dieser funktionellen myofaszialen Störungen hat die ärztliche Osteopathie eine besondere Bedeutung.  Mit ihren Techniken kann sie den erhöhten Muskeltonus senken und die Schmerzen reduzieren. Vor allen Patienten mit Rückenschmerzen in Folge von Abnutzungen der Wirbelsäule, mit Thoraxschmerzen nach Operationen, bei beruflicher Fehlbelastung durch Fehlstellung(z.B. Soilose/ Wirbelsäulenverkrümmung) hilft die ärztliche Osteopathie. Wichtig ist aber auch eine genaue Diagnose, um die einzelnen Krankheitsursachen zu unterscheiden und die richtige Therapie einzuleiten.

Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt, so steht es in manchen Hörsälen der Inneren Medizin an der Wand. Bei der Behandlung der Thoraxschmerzen ist dies äußerst wichtig. Eine falsch behandelte Herzerkrankung kann nur allzu leicht zum Tode führen. Die vielen Ursachen für Thoraxschmerzen wie Herz-, Magen-, Lungen- und Lebererkrankungen müssen unbedingt ausgeschlossen werden, bevor man mit einer manual medizinischen Therapie der muskuloskeltalen Ursachen beginnt. Schon im Gespräch mit dem Patienten finden sich erste Hinweise. Die genaue Lokalisation, der Schmerzcharakter sowie auslösende und verstärkende Faktoren sind wichtige Informationen. Die körperliche Untersuchung zeigt ob der Schmerz eher von Gelenken, Knochen (z.B. Rippen) oder Muskeln ausgeht. Zum Ausschluss rheumatischer Erkrankungen sind Labor Untersuchungen notwendig. Röntgenuntersuchungen, kardiologische Diagnostik und eine genaue Untersuchung von Lungen, Leber und Magen können notwendig sein. All dies gehört zu einer gründliche Abklärung des myofaszialen Schmerzes. Häufiger Auslöser der Thoraxschmerzes ist das kostosternale Syndrom. Der Schmerz entsteht  an den Rippenansätzen  Brustbeins. Bei der Untersuchung finden sich Störungen der Intercostalmuskulatur. Auch können vom Hals- zu den Rippen ziehende Muskeln, die Skalenusmuskeln Schmerzen im Brustkorb auslösen.  Viele dieser Erkrankungen und Schmerzzustände lassen sich erfolgreich mit den Techniken der ärztlichen Osteopathie behandeln.

 

Bei  Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

 

Dirk Gahlenbeck,

Arzt und Osteopath,

Moorhof 2d

22399 Hamburg

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))