Gesundheitstipps Praxis für ärztliche Osteopathie: Bei hohem Blutdruck in die Sauna!

Gesundheitstipps Praxis für ärztliche Osteopathie Hamburg
Regelmäßige Saunabesuche können den Blutdruck senken

Tipps rund um Ihre Gesundheit von Dirk Gahlenbeck, Arzt und Osteopath, in Hamburg .

 

Was kann ich selber tun?

 

Immer wieder fragen Patienten, was kann ich selber tun? Diese Frage hat mich lange beschäftigt und ich habe vieles versucht und ausprobiert und wieder verworfen. Unter dem Tittel Gesundheitstipps finden Sie Empfehlungen rund um Ihre Gesundheit.

 

Regelmäßiges Saunieren kann den Blutdruck senken!

Die Finnen sagen: " Wer zur Sauna gehen kann, darf das auch. " Wer sich an ein paar Regeln hält, profitiert  als Bluthochdruckpatient von regelmäßigen Saunabesuchen. Der regelmäßige Saunabesuch senkt nicht nur den Blutdruck , er hilft auch Blutdruckmedikamente einzusparen. Schon zwei wöchentliche Schwitzbäder wöchentlich reichten in Studien aus, um den Blutdruck innerhalb von 3 Monaten spürbar zu senken. Ursache ist eine verbesserte Endothelfunktion in den Gefäßen, ähnlich dem Effekt von Ausdauersport. Doch der Saunabesuch ist für Hypertoniker nicht ungefährlich, er stellt eine Belastung für Herz und Kreislauf da. Der diastolische und der systolische Druck steigen an, die Herzfrequenz steigt nach 10 Minuten in der Sauna an , wie bei 80 Watt auf dem Fahrradergometer. Erst in der an die Sauna anschließenden Ruhephase sinken Blutdruck und Herzfrequenz. Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen sollten vor dem ersten Saunabesuch einen Kardiologen aufsuchen. Der Anfänger sollte sollte mit kurzen Saunagängen von 3-5 Minuten beginnen, sich am Anfang nur geringen Temperaturen zum Beispiel 60 Grad aussetzen und nur langsam beides steigern. Auf das Eisbad müssen die Patienten aber unbedingt verzichten. Eine zu schnelle und radikale Abkühlung kann eine Kontraktion der Blutgefäße auslösen und zu einen akuten Blutdruckanstieg führen. Dieser kann insbesondere für Pateinten mit KHK ( Koronarer Herzkrankheit )  oder Herzinsuffizienz gefährlich werden. Zum empfehlen ist ein langsames kontrolliertes Abkühlen an der Luft oder durch lauwarmes Wasser. Eine Ruhephase von mindestens 30 Minuten ist notwendig. Danach kann man sich über weitere positive Saunaeffekte freuen. Saunieren stärkt das Immunsystem und schützt vor Erkältungskrankheiten. In einer finnischen Studio senkten regelmäßige Saunabesuche sogar das Demenzrisiko

 

In diesen Fällen dürfen Sie nicht in die Sauna:

akute Infekte

schlecht eingestellter Blutdruck

rezidivierende Blutdruckkrisen

kürzlicher Herzinfarkt

Instabile Angina Pectoris / Herzerkrankungen

Herzrhythmusstörungen

schwere Aortenstenose

 

Viel Erfolg

 

 

Dirk Gahlenbeck

Arzt und Osteopath

Hamburg