Ärztliche Osteopathie: Arthrose tut nicht weh! Der Schmerz entsteht im Muskel!

 

 Arthrose tut nicht weh! Der Schmerz entsteht im Muskel! Täglich passiert es: ein Patient mit Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, der Schulter, der Hüfte dem Knie, Rückenschmerzen kommt zum Arzt. Er wird geröntgt. Im Röntgenbild finden sich Zeichen von Abnutzung und Verschleiß! Eine Arthrose. Patient und Arzt sind zufrieden.

Doch Zweifel sind hier angebracht:

 

Ist die Arthrose wirklich die Ursache der Schmerzen?

 

Wie sahen die Röntgenbilder aus, bevor der Patient Schmerzen bekam und geröntgt wurde?

 

Verändern sich die Röntgenbilder nach dem Abklingen der Beschwerden?

 

In den meisten fällen gehen die Beschwerden zurück. Wie ist dies zu erklären ?

 

 Zwischen den Krankheitsschüben können manchmal Jahre ohne Beschwerden und Schmerzen vergehen , obwohl der Patient sich wie vorher verhält.

Häufig haben Patienten Rückenschmerzen und das Röntgenbild ist unauffällig!

Patienten haben schon viele Jahre Beschwerden, das Röntgenbild verändert sich erst spät.

Röntgenbilder weisen pathologische Veränderungen auf, aber der Patient hat keine Schmerzen.

Jeder Arzt kennt folgende Fälle: Patienten deren Wirbelsäule von oben bis unten mit Arthrose befallen ist, mit arthritischer Hüfte im Endstadium, mit durch Knochentuberkulose fürchterlich zerstörter Wirbelsäule, mit geradezu spektakulärer Wirbelsäulenverkrümmung- die nie Schmerzen haben.

 

Dies führt zu folgenden Feststellungen:

 

1.  es gibt pathologische Röntgenaufnahmen ohne jede Schmerzen

2.  Schmerzen ohne sichtbare Anzeichen auf dem Röntgenbild.

3.  Schmerzen mit sichtbaren Zeichen auf Röntgenbildern

4.  Langanhaltende Spontanheilungen mit gleichbleibenden Röntgenbefund.

5.  Schmerzen die viele Jahre den Anzeichen auf Röntgenbildern vorausgehen.

 

Lässt sich hier noch eine Verbindung von Schmerzen und Röntgenbefund feststellen?

 

Krankhafte Veränderungen auf im Röntgenbild könne ohne jede Schmerzsymptomatik auftreten!

Schmerzen können ohne eine krankhafte Veränderung im Röntgenbild auftreten.

 

Wie lässt sich dass erklären?

 

Das größte Organ unseres Körpers wird nicht beachtete. Es macht alleine 45% unseres Körpergewichts aus! Der Schmerz stammt aus diesem Organ.

 

Dem Muskel!

 

Der Muskel ist der aktive Teil im Bewegungsapparat. Er bewegt die Wirbelsäule und Gelenke. Der Schmerz entsteht im Muskel!

Die Verspannungen der Muskulatur sind nicht die Folge des Schmerzes im Bewegungsapparates sondern die Ursache! Die Kontraktion und Verspannung des Muskels geht der Arthrose  voraus!

Durch den verspannten Muskel wird entstehen Schmerzen, das Gelenk wird falsch belastet, es entsteht Abnutzung und Arthrose. 

Die Muskelverspannung muss behandelt werden, nicht das Gelenk, nicht die Arthrose. Dies ist auch der Grund warum so viel Therapie nicht funktionieren: Injektionen an die Wirbelsäule und ins Gelenk, mit Hyaluronsäure und Cortison. Sie behandeln das Gelenk! Die Arthrose! Aber nicht die den Schmerz auslösende Muskulatur.

 

Mit Hilfe der Techniken der ärztlichen Osteopathie ist es möglich die Muskeln entspannen und der Schmerz kann effektiv behandelt werden.

 

Therapeutisch ergänzt wird die Behandlung durch das  Dry Needling. Dry Needling ist das Anstechen des Muskels mit trockener Nadel ohne Medikamente, zur Muskelentspannung. Durch Periost Akupunktur, der direkten Nadelung der Knochenhaut, können zusätzliche Heilreize gesetzt werden.

 

Bei  Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

 

Dirk Gahlenbeck,

Arzt und Osteopath,

Moorhof 2d

22399 Hamburg

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))