Ärztliche Osteopathie: Vorsicht mit Yoga nach Hüfte OP !

Dirk Gahlenbeck, Arzt und Osteopath, Hamburg
Vorsicht bei Yogaübungen nach der Hüft- OP

 Yoga ist heute sehr beliebt und wird gerne praktiziert. Doch Vorsicht, nach Implantation einer künstlichen Hüfte ist Yoga nicht ungefährlich. In einer US -Studie mit Gesunden teilnehmen wurde nachgewiesen, bestimmte Asanas stellen eine strake Belastung für das Hüftgelenk dar.

 

 Besonders in den ersten Monaten nach der  Hüftgelenksimplantation ist die Dislokation des künstlichen Hüftgelenks eine gefürchtete Komplikation. Noch gibt es wenig wissenschaftliche Daten, inwieweit sich die Patienten nach der Operation schonen müssen. Dies gilt auch für Yoga! Beim Yoga ist die Hüfte oft extremen Belastungen ausgesetzt.

Wie stark die Belastung bei unterschiedlichen Übungen ist, haben Forscher jetzt in Arkansas untersucht. Zusammen mit 2 Yogalehrerin, wählten die forscher Positionen aus, in denen die Hüfte besonders belastet wir:

 

bei folgenden Übungen traten erhebliche Belastungen für das Hüftgelenk auf: 

eine übermäßige Flexion: Herabschauender Hund, Vorbeuge im Stand, halber Drehsitz, Taube

eine Extensionsbelastung: Tiefer Ausfallschritt, Krieger 1und 2, Taube, Dreieckshaltung

starke Addition: Adler, halber Drehsitz

starke Binnenrotation: Halbmond, Adler und Dreieck

 

Generell gilt , seinen Sie vorsichtig mit Yoga nach einer Hüftimplantation. Fragen Sie ihren Operateur , Orthopäden oder einer ärztlichen Osteopathen. Fangen Sie nicht einfach an.

 

 

 

 

 

Bei  Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

 

Dirk Gahlenbeck,

Arzt und Osteopath,

Moorhof 2d

22399 Hamburg

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))