Ärztliche Osteopathie: Osteopathie - Musculus Iliopsoas , häufige Ursache für nicht notwendige Rücken- Operationen!

Dirk Gahlenbeck, Arzt und Osteopath, Hamburg
Músculos Illiopsoas der versteckte Schelm

Der Musculus Illiopsoas- der versteckte Schelm!

 

Der Musculus illiopsoas wird gerne als "versteckter Schelm" bezeichnet , da er für Rückenschmerzen und Schmerzen im Oberschenkel verantwortlich ist, aber auf Grund seiner tiefen anatomischen Lage für Diagnostik und Therapie nur schwer zugänglich ist.

 

Häufig ist er auch verantwortlich für das " Failed Back Surgery Syndrom" (FBSS). Die fole sind unnötige und nicht erfolgreiche Rückenoperationen.

 

Leider werden in Deutschland zu viele nicht notwendige Rückenoperationen durchgeführt. Eine der Ursachen ist ein Triggerpunkt im M. Illipsoas.

Dieser ist der ärztlichen osteopathischen Diagnose und Therapie zugänglich. Ein Versuch dieser Alternative kann sinnvoll und hilfreich sein. 

Der Musculus illiopsoas hat ein spezifisches Schmerzmuster. Die Schmerzmuster breiten sich gleichzeitig entlang der Wirbelsäule aus, von der Höhe des Brustkorbs,  bis in die untere Rücken und Gesäßmuskulatur . Auf der Vorderseite des Körpers breitet sich der Schmerz bis in den vorderen Oberschenkel aus.

 

Die Triggerpunke im Musculus illiopsoas werden durch Überlastung bei Sport, wie z.B. bei Sit ups oder durch langdauerndes Sitzen mit stark gebeugten Hüftgelenken aktiviert..

Die Triggerpunkte müßen inaktiviert werden. Hier kann die ärztliche Osteopathie eine effektive Hilfe sein. Gleichzeitig sollten alle Störungen im Fuß, Sprung- und Hüftgelenk, Beckengütel und Wirbelsäule mitebehandelt werden. Auch eine funktionelle Beinlängendifferenz und eine Beckenverwringung sollten korrigiert werden. Da alle diese Befunde die Aufrechterhaltung von Triggerpunkten im Musculus Illiopsoas unterstützen können. Triggerpunke im Musculus illiopsoas können sehr gut mit den Techniken der ärztlichen Osteopathie und mit dry needling behandelt werden.Dry Needling ist das Anstechen des Muskels mit trockener Nadel ohne Medikamente, zur Muskelentspannung. Durch die Periost Akupunktur, der direkten Nadelung der Knochenhaut, können zusätzliche Heilreize gesetzt werden. 

Patienten können die Heilung durch eine regelmäßige Dehnung des Musculus illiopsoas unterstützen.

 

Dehnung des Muscuus illiopsoas

 

Legen Sie sich bitte auf einen stabilen Tisch, der Ihr Gewicht tragen kann ohne zu kippen,. Legen Sie sich so hin. dass Ihr Gesäß über die Tischkante herausragt, die Hände können dann die Tischkarte noch umgreifen. Angenehm ist es wenn Sie sich eine rutschfeste Polsterung, wie zum Beispiel eine Iso- oder Yogamatte  unterlegen. Ein Knie wird mit den Händen zum Oberkörper gezogen,  so liegt der Oberkörper ganz auf dem Tisch und ein Hohlkreuz wird vermieden. Das andere Bein lassen Sie locker hängen, es nähert sich dann schrittweise ganz langsam dem Boden. Häufig können sie ein Ziehen in Leiste und /oder Unterbauch fühlen. Bitte Dehnen Sie auch das andere Bein . Beide Beine sind im Wechsel zu Dehnen, bis sich das Bein nicht mehrabsenkt. Die Übung kann insgesamt 5 Minuten dauern.

Führen Sie diese Übung täglich aus, so kann der Muskel wieder seine ursprüngliche Länge erreichen. So verbessern sich auch die Funktion des Rückens, des Kreuzdarmbein- und des Hüftgelenks.

 

 

 

Bei  Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

 

Dirk Gahlenbeck,

Arzt und Osteopath,

Moorhof 2d

22399 Hamburg

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))

 

Ich weise aus rechtlichen Gründen  ausdrücklich darauf hin, das bei keiner der hier aufgeführten Behandlungsverfahren und Therapie / Angeboten und Informationen der Eindruck erweckt wird,  das hier ein Heilversprechen zugrunde liegt, oder  eine Verbesserung oder Linderung  einer Erkrankung, eines Krankheitszustandes  garantiert oder versprochen wird.