Ärztliche Osteopathie: Meralgia Parästhetica, brennen und Schmerzen in den Oberschenkeln!

Dirk Gahlenbeck, Arzt und Osteopath, Hamburg
Verlauf des Nervus cutanüeus femoralis

 

Die Meralgia Parästhetica

 

 

Schmerzen und Brennen in den Oberschenkeln können Ihre Ursache in einer Quetschung des Nervus Cutaneus femoralis durch das Leistenband haben. Der Nerv verläuft unter dem Leistenband, dieses kann Druck auf den Nerven ausüben. Ursächlich können hier sein :Adipositas, intaabdominelle Erkrankungen, diabetische Polyneuropathie , das Tragen enger Kleidung, sogar von enger Unterwäsche sein. Auch Operationen, wie eine Hüft- OP können durch Narbenzüge die Beschwerden auslösen. Wie können diese Beschwerden diagnostiziert und behandelt werden?

Dirk Gahlenbeck Arzt und Osteopath
Ausbreitungsgebiete der Beschwerden ein Meralgia Parästhetica.

Die betroffenen Patienten beklagen brennende Schmerzen  und Taubheit in den Beinen. Diese Beschwerden breiten sich im Gebiet des Nervus cutanüeus  femoralis,  an des Außen- und Vorderseite des Oberschenkels aus. Auslösend für den Schmerz sind Bewegungen die den Zug am Leistenband verstärken. Diese sind : Gehen, langes Stehen oder Liegen mit gestreckten Bein.  Die Beschwerden bilden sich bei einem Viertel der Patienten spontan zurück. Die Patienten können dies durch das Vermeiden zu enger Kleidung unterstützen . Übergewichtige Patienten können durch Reduktion des Gewichts, den Druck auf das Leistenband reduzieren. Als Therapie können  die ärztliche Osteopathie und das dry nnedling erfolgreich sein. Ist hier keine Abhilfe möglich, kann eine OP notwendig werden.

Als diagnostisches Zeichen kann das Hoffmann.Tinel- Zeichen genutzt werden. Durch Druck auf das Leistenband medial der Spina illiaca anterior superior, läßt sich bei den betroffenen Patienten ein elektrisierendes Gefühl und Parästhesien auslösen.

 

 

 

Bei  Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

 

Dirk Gahlenbeck,

Arzt und Osteopath,

Moorhof 2d

22399 Hamburg

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))

 

Ich weise aus rechtlichen Gründen  ausdrücklich darauf hin, das bei keiner der hier aufgeführten Behandlungsverfahren und Therapie / Angeboten und Informationen der Eindruck erweckt wird,  das hier ein Heilversprechen zugrunde liegt, oder  eine Verbesserung oder Linderung  einer Erkrankung, eines Krankheitszustandes  garantiert oder versprochen wird.