Ärztliche Osteopathie: Waden- und Fußschmerzen durchs Joggen? Gar nicht so selten!

Dirk Gahlenbeck, Arzt und Osteopath, Hamburg
Waden - und Fußschmerzen durchs Joggen?

 

"Des Läufers gerechte Strafe"

 

 

Schmerzen und Brennen in der Wade und in der Fußsohle , sind nicht selten und werden häufig durch den Musculus tibialis posterior ausgelöst. Die

Schmerzen ziehen über die Wade, in den Fuß,Ferse, bis in die Zehen. Wie können diese Beschwerden diagnostiziert und behandelt werden?

Dirk Gahlenbeck Arzt und Osteopath
Musculus tibialis posterior

Die auftretenden Schmerzen werden auch des "Läufers gerechte Strafe " bezeichnet. Die Schmerzen sind im Fußgewölbe und Achillessehne besonders stark.Die Beschwerden treten insbesondere beim Laufen und Gehen auf unebenen Untergrund auf. Auslöser ist immer wieder eine sportliche Überlastung, wie z.B. bei Waldläufen, Joggen am Strand und generell das Laufen in unebenen Gelände. Fußfehlstellungen können die Beschwerden mit auslösen. Für die Diagnose reichen Anamnese und körperliche Untersuchung meist aus. Nur selten müssen weiterführende Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall und MRT hinzugezogen werden. Der Musculus tibialis posterior ist beim abtasten schmerzhaft und die Beschwerden lassen sich durch Druck auf diesen  reproduzieren.  Zu den korrigierenden Maßnahmen gehört neben der Behandlung der Verkürzung des Musculus tibialis posterior auch eine optimale Unterstützung des Fußbettes mit Einlagen und passenden Schuhen. Hier müssen Arzt und Schuhorthopädiemeister Hand in Hand arbeiten.

 Mit den Techniken der ärztlichen Osteopathie kann der Muskel effektiv entspannt werden. Ergänzend kann das Dry needling zur Anwendung kommen. Dry Needling ist das Anstechen des Muskels, und der Haut  mit trockener Nadel ohne Medikamente, zur Muskelentspannung. Durch die Periost- Akupunktur, der direkten Nadelung der Knochenhaut, können zusätzliche Heilreize gesetzt werden. So können die Beschwerden behandelt werden.

Bei  Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

 

Dirk Gahlenbeck,

Arzt und Osteopath,

Moorhof 2d

22399 Hamburg

 

Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass in der Nennung beispielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Grundsätzlich ist festzustellen dass einigermaßen zuverlässige Aussagen/Studien zur Wirksamkeit und Effektivität osteopathischer Behandlungen

nur bei wenigen Erkrankungen vorliegen. Im wesentlichen bei chronischen Schmerzsyndromen der Wirbelsäule bei muskuloskeletalen Störungen und im viszeralen Bereich. (Deutsches Ärzteblatt 2009,106 (6))

 

Ich weise aus rechtlichen Gründen  ausdrücklich darauf hin, das bei keiner der hier aufgeführten Behandlungsverfahren und Therapie / Angeboten und Informationen der Eindruck erweckt wird,  das hier ein Heilversprechen zugrunde liegt, oder  eine Verbesserung oder Linderung  einer Erkrankung, eines Krankheitszustandes  garantiert oder versprochen wird.