Häufig gestellte Fragen


Hier finden Sie wichtige Fragen die Patienten häufig rund um die osteopathische Behandlung stellen, hier gebe ich gerne einige Antworten. Sollte Sie weitere Fragen haben so wenden Sie sich gerne an mich.


Wie lange dauert eine osteopathische Behandlung?


Die ärztliche Osteopathie ist keine fünf Minuten Medizin. Für Diagnostik und Behandlung braucht es Zeit und Ruhe. In meiner Praxis habe ich für jeden Patiententermin 40 Minuten Zeit reserviert. Nach meiner langjährigen Erfahrung ist dies die notwendige Zeit um eine effektive Behandlung zu erzielen. Sie ist aber nicht solange, dass die Gefahr besteht den Patienten durch zu viel Therapie zu überfordern. Hier ist es notwendig ein ausgewogenes Gleichgewicht zu finden.

Wieviele Behandlungen sind erforderlich?


Die Anzahl der Behandlungen ist individuell. Bei einem Kind kommt man in der Regel mit 2 Behandlungen aus. Bei Erwachsenen mit 3-5 Behandlungen. Ältere Menschen mit vielen Beschwerden und längeren Krankheitsverläufen brauchen häufiger mehr Termine. Die Anzahl der notwendigen Behandlungen ist so individuell wie die Menschen und ihre Krankheite. 

Nach ungefähr 2-3 Behandlungen lässt sich der weitere Verlauf recht gut absehen.

In welchen Zeitabständen erfolgen die Behandlungen ?


Üblicherweise werden die Behandlungen in 1 -2 wöchigen Rhythmus vereinbart. Sollte ein kürzerer Abstand, wie zum Beispiel bei akuten Beschwerden (z. B. Hexenschuss), oder ein längerer Abstand wie bei chronischen Schmerzzuständen infolge einer operativen Wirbelsäulenversteifung notwendig sein, so werde ich dies mit Ihnen Individuell besprechen und Termine vereinbaren.

Was passiert beim ersten Termin?


Bein ersten Termin werde ich Sie zu Ihren Beschwerden befragen. Mir ist es hierbei sehr wichtig, dass Sie Ihre Beschwerden mit Ihren eigenen Worten schildern. mich interessiert woran Sie leiden, wo es Ihnen weh tut. Mich interessieren hierbei keine Diagnosen. So sagt die Aussage: "Ich habe einen Bandscheibenvorfall im fünften Lendenwirbel", nicht viel über Ihre Beschwerden und woher diese kommen. Heutzutage wissen wir , viele Menschen haben einen Bandscheibenvorfall aber nur wenige haben Schmerzen oder andere Beschwerden dadurch. Ein Bandscheibenvorfall ist ab einen gewissen Lebensalter normal und verursacht sehr selten Schmerzen. Ich interessiere mich sehr für Ihre Vorerkrankungen, Unfälle und eventuelle Operationen. Auch ihr Beruf ist für mich wichtig: Sitzen sie den ganzen Tag, haben Sie Stress, müssen sie schwer körperlich arbeiten? Ich stelle auch Fragen zur ihrer Freizeit , welchen Sport betreiben Sie? Nach diesen Fragen erfolgt eine komplexe körperliche Untersuchung.

Ich ertaste Ihr individuelles Spannungsmuster im Körper. Abhängig davon wo Störungen der Körperbalance zu tasten sind, werden die Behandlungsschritte individuell festgelegt. generell wird der ganze Körper untersucht und behandelt. Am Ende der Behandlung erhalten Sie Ratschläge wie Sie sich in Zukunft verhalten sollen, was Sie vermeiden sollen . Falls notwendig zeige ich Ihnen auch Übungen die sie als "Hausaufgabe mit nach Hause nehmen.

Ist mit Begleiterscheinungen oder Nachwirkungen zu rechnen?


Mit den Technicken der ärztlichen Osteopathie korrigiere ich Fehlstellungen und Verspannungen der Körpergewebe. Auf muskulös-skeletaler Ebene aber auch im Bereich der neurologische Steuerung auf der Ebene des Nervensystems erfolgen korrigierende Impulse.

Es werden Muskelgruppen entlastet die überlastet waren, aber auch lange nicht funktionell belastete Muskeln aktiviert. So berichten Patienten immer mal wieder über Muskelkater ähnliche Symptome.

Mit den Behandlungstechnicken der ärztlichen Osteopathie aktiviere ich Ihre Selbstheilung. Jeder Heilungsprozeß im Menschliche Körper ist eine Selbstheilung. Jede Heilung findet als Entzündungprozess statt. Was wir als Zeichen der Krankheit ansehen, ist der Weg, wie unser Körper Gesundheit herstellt. Immer über eine Entzündungsreaktion! Ihre Zeichen sind: Rötung, Wärme, Schwellung, Schmerzen und eine Einschränkung der Funktion. Egal ob wir eine Mandelentzündung oder eine Knochenbruch haben, immer heilt der Körper über diesen weg die Erkrankung. Als ärztlicher Osteopath aktiviere ich diesen Prozess, ich schubse ihn sozusagen an. So können auch Beschwerden nach einer Behandlung als Zeichen der aktivierten Selbstheilung auftreten. Bei anderen naturheilkundlichen Verfahren wird dies als Erstverschlechterung bezeichnet. Meist sind diese Erscheinungen nur kurzfristig und enden mit einer deutlichen Entspannung . Ein erhöhtes Schlafbedürfnis kann auftreten.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ist eine ärztliche Osteopathische Behandlung für meine Erkrankung sinnvoll?


Hier erlaube ich mir meine Lehrerin, die ärztliche Osteopathin Viola Frymann zu zitieren: "Es gibt keinen Menschen der nicht von einer osteopathsichen Behandlung profitiert." Osteopathie dient der Verbesserung der Gesundheit eines Menschen, nicht der Bekämpfung einer Krankheit, eines Symptoms. Ob die Behandlung Ihnen hilft werden Sie schnell merken. Direkt nach der Behandlung sollte es Ihnen besser gehen. Dabei ist es nicht wichtig , wie lange dieser Zustand anhält, nur das er eintritt zählt.

Während der Behandlung werde ich hier gerne Ihre Fragen beantworten.

Wer darf in Deutschland osteopathische Behandlungen durchführen?


In Deutschland darf die Ostempathie nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt werden. Physiotherapeuten, Masseuren und Laien ist die Ausübung strengstens untersagt. 

Hierzu auch ein aktuelles Urteil des Oberlandesgericht Düsseldorf als PDF (Anm.: hier in Kürze)

Wie finde ich einen qualifizierten Osteopathen?


Ein Osteopath sollte Medizin studiert haben und eine abgeschlossene Facharztausbildung , zum Beispiel als Allgemeinarzt haben. Zwingend ist dann die abgeschlossene Ausbildung  in Manueller Medizin (siehe auch MWE Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin, Dr.Karl.-Sell-Ärzteseminar e.V. (www.manuelle-mwe.de) . Er sollte ein abgeschlossenes Diplom einer ärztlichen Fachgesellschaft in Osteopathie haben (wie die Deutsch-Amerikanische Akademie für Osteopathie (DAAOe.V.) (www.daao.info). Als Abschluss und Qualifikationsnachweis gilt in Europa die Eintragung in das EROP European Register of Osteopathic Physicians (www.erop.org). Ihr ärztlicher Osteopath sollte über eine mehrjährige Erfahrung verfügen und Vollzeit als ärztlicher Osteopath tätig sein.

Osteopathie ist keine nebenbei Therapie , sie bedarf bei ihrer Ausübung großer Erfahrung . Nicht umsonst hat sich in den USA ein Facharzt für Osteopathische Medizin etabliert.

Was kostet eine ärztliche osteopathische Behandlung?


Eine ärztliche  osteopathische Behandlung kostet zwischen 90 -120 Euro. Abrechnungsbeispiele und Empfehlungen finden Sie unter folgenden Links:

  • Deutsch-Amerikanische Akademie für Osteopathie (DAAOe.V.)
    www.daao.info
  • Bundesverband Deutscher Osteopathischer Ärzteverbände (BDOÄ)
    www.bdoae.de

Was übernehmen die Krankenkassen?


Erstatten die Krankenkassen die Behandlungskosten für die ärztliche osteopathische Behandlung??

 

Von den Privaten Krankenkassen und den Beihilfesteilen wird im Allgemeinen die auf der Basis der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erstellte Behandlungsrechnung über die ärztliche osteopathische Behandlung erstattet. In Einzelfällen z.B. bei  eingeschränkten Tarifen, oder so genannten Basistarifen, wird der vertraglich vereinbarte Teil erstattet. Der darüber hinausgehende Anteil der Rechnung ist dann vom Patienten als Eigenanteil zu übernehmen.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben bis 2012 die Kosten für eine osteopathische Behandlung grundsätzlich nicht übernommen.

Der Patient mußte die Behandlung auf Basis der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte ( GOÄ) selbst zahlen, wenn er keine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen hatte.

 

Seit 2012 geben viele gesetzliche Krankenkassen einen Zuschuss zu den Behandlungskosten, wenn der behandelnde ärztliche Osteopath eine ausreichend Qualifikation hat. Meine ärztliche und osteopathische Ausbildung erfüllt diese Qualitätsanforderungen. Im Einzelfall rate ich dazu, bei der jeweiligen Krankenkasse nachzufragen, inwieweit diese Anteile der osteopathischen Behandlung übernimmt und welche Bedingungen dazu erfüllt sein müssen. Eine Aufzählung der gesetzlichen Krankenkassen,die die Behandlungskosten übernehmen, finden Sie unter:

 

Osteokompass

www.osteokompass.de

 

DAAO / Deutsch-Amerikanische-Akademie für Osteopathie

www.daao.info