Atmung, Quell unserer Lebensenergie


Wir können 3 Monate ohne Essen leben, 3 Tage ohne Trinken, 3 Minuten ohne Atmen. Der Atemrhythmus bestimmt unser Leben. Mit der Geburt beginnen wir mit unserem ersten Schrei zu atmen. Unser Atemzyklus dauert 3 Sekunden! Die Atmung ist für essenziell . Solange wir leben, solange müssen wir atmen.

Die Atmung können wir bewusst steuern, obwohl sie unabhängig von unserem Bewusstsein stattfindet. Versuchen Sie mal bewusst schneller zu verdauen, oder ihre Niere schneller arbeiten zu lassen. Es wird nicht klappen.

Willst du einen tiefen Atemzug nehmen, ist dies kein Problem . Wir können die Atmung bewusst steuern, mit jedem tiefen Atemzugnehmen wird mehr Sauerstoff und Lebenskraft aufgenommen.

Während des Tagesablaufes atmet ein Mensch um die 28000 mal. Ist dieser Atemvorgang durch Muskelverspannungen z.B. im Zwerchfell, an den Rippen in der Wirbelsäule behindert, benötigt der Körper mehr Energie für die Atmung. Gleichzeitig kann er durch die erschwerte Atmung weniger Sauerstoff aufnehmen. Unser Körper erleidet einen Sauerstoffmangel, der Stoffwechsel verlangsamt sich, er erstickt langsam.

Atme durch die Nase ein, nicht durch den Mund. Die Luft kontaktiert die Geruchsnerven und stimuliert so das Gehirn, und steuert so dessen Rhythmus mit.

Eine schlechte Atmung ist ein deutlicher Hinweis auf eine schlechte Gesundheit.Die Atmung kann durch vieles gestört werden. Körperliche und seelische Traumata können dies bewirken. Nicht umsonst sagt der Volksmund : „Es  verschlägt mir den Atmen, es nimmt mir die Luft“ oder ähnlich.

Schon unsere Geburt kann ein solches Trauma sein. Nach einer sanften Geburt, reorganisiert sich unser Körper mit dem ersten Atemzug, dem ersten Schrei. Leider ist dieser Vorgang häufig gestört.

Eine durch Trauma oder Schock gestörte Atmung versorgt uns mit weniger Lebensenergie. Wird dieser Zustand nicht korrigiert können sich diese krankhaften Muster stabilisieren und uns erheblich schwächen.

Durch ärztliche Osteopathie lassen sich diese Traumata, egal ob seelisch oder körperlich behandeln. Durch entsprechende Atemübungen lässt sich dieser Effekt verbessern.